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S&P 500-Unternehmen meldeten 2025 271 Milliarden Dollar mehr bereinigte Gewinne

Eine Studie von Calcbench und der Suffolk University zeigt weitreichende Anpassungen der Gewinne bei S&P 500-Unternehmen. Im Jahr 2025 lag das bereinigte Nettoergebnis dieser Unternehmen 271 Milliarden Dollar über dem traditionellen Nettoergebnis nach GAAP.

16. Juli 2026
S&P 500-Unternehmen meldeten 2025 271 Milliarden Dollar mehr bereinigte Gewinne

Calcbench, eine interaktive Plattform für Finanzdaten, hat in Zusammenarbeit mit der Sawyer Business School der Suffolk University seine Ergebnisse zu Non-GAAP-Gewinnanpassungen für S&P 500-Unternehmen veröffentlicht. Die Studie ergab, dass 361 Unternehmen des S&P 500-Index oder 72 Prozent der Indexmitglieder für das Geschäftsjahr 2025 bereinigte Nettoergebnisse meldeten. Kumulativ führten diese Anpassungen zu einem ausgewiesenen Nettoergebnis, das 271 Milliarden US-Dollar höher lag als das nach den Rechnungslegungsstandards Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) definierte Nettoergebnis.

Die Forschung, die nun zum fünften Mal durchgeführt wurde, zeigt, dass 87 Prozent der Unternehmen ein bereinigtes Nettoergebnis meldeten, das ihr Nettoergebnis nach GAAP überstieg. Mehrere Unternehmen, darunter AbbVie, Broadcom, Capital One, General Motors und Pfizer, meldeten bereinigte Gewinne, die ein Vielfaches ihrer GAAP-Gewinne betrugen und maßgeblich zur Gesamtdifferenz von 271 Milliarden Dollar beitrugen.

Eine bemerkenswerte Veränderung gab es bei der Behandlung von Anlagegewinnen und -verlusten. Während die Unternehmen im Jahr 2024 eine Netto-Positive Anpassung von 26,5 Milliarden US-Dollar aus Anlagen meldeten, verschob sich dieser Wert im Jahr 2025 zu einer Netto-Negativen Anpassung von 7,9 Milliarden US-Dollar, was einer Veränderung von 33,5 Milliarden US-Dollar entspricht.

Pranav Ghai, Mitgründer und CEO von Calcbench, betonte, dass diese Anpassungen Fragen nach dem Umfang der betrieblichen Anlageportfolios aufwerfen. Tracey Riley, Interimsdekanin der Sawyer Business School an der Suffolk University, erklärte, dass die Analyse von Non-GAAP-Zahlen entscheidend bleibt, um die Perspektive des Managements zur Unternehmensleistung zu verstehen.

Originalquelle: prweb.com