SpaceX und China zielen auf den Mond, ULA ernennt neuen Chef
SpaceX verfolgt Mondambitionen, Chinas Raketenserie Long March erholt sich von einem Ausfall und ULA hat einen neuen CEO ernannt. Der Bericht behandelt Entwicklungen in der Raketenindustrie.

SpaceX setzt seinen Fokus auf Mondmissionen fort, während Chinas Raketenprogramm Long March nach einem jüngsten Fehlstart Widerstandsfähigkeit zeigt. Die United Launch Alliance (ULA) hat ebenfalls einen Führungswechsel angekündigt, was bedeutende Entwicklungen im Raumfahrtsektor markiert.
Chinas Raketenfamilie Long March hat sich nach einer Fehlfunktion am 10. August erholt. Obwohl die genaue Ursache für den Zerfall der Long March 7A weniger als 90 Sekunden nach dem Start nicht bekannt gegeben wurde, wurden Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des YF-100-Triebwerks ausgeräumt. Derselbe Motortyp flog sechs Tage später erfolgreich auf der Long March 12. Die Schwerlastrakete Long March 5, ebenfalls angetrieben von YF-100-Triebwerken, soll bald starten und die kritische Chang'e 7-Mondlander-Mission zum Südpol des Mondes transportieren.
In Taiwan erlebte ein Prototyp-Trägerrakete, entwickelt vom wichtigsten Waffenhersteller des Landes, letzte Woche während eines Testflugs eine Flugbahn-Anomalie, berichtete Taiwans Central News Agency. Die Abweichung führte zur Aktivierung des Selbstzerstörungsmechanismus der Rakete. Das National Chung-Shan Institute of Science and Technology (NCSIST) meldete keine Verletzungen oder Sachschäden; Trümmer fielen in eine ausgewiesene Sicherheitszone.
Die United Launch Alliance (ULA), ein wichtiger Akteur auf dem US-Markt für Startdienste, hat einen neuen CEO ernannt. Dieser Führungswechsel erfolgt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt, an dem die ULA eine wettbewerbsintensive Landschaft navigiert und ihre Startfähigkeiten der nächsten Generation weiterentwickelt.