SpaceX plant KI-Datenzentren im Orbit – Sorge vor Weltraumschrott
SpaceX hat Pläne für eine große Satellitenkonstellation im Erdorbit zur Nutzung als KI-Datenzentren vorgestellt. Das Projekt wirft Bedenken hinsichtlich zunehmenden Weltraumschrotts und dem Verlust wertvoller Materialien auf.

SpaceX, das Unternehmen von Elon Musk, hat Pläne für eine riesige Satellitenkonstellation im Erdorbit vorgelegt, die als Datenzentren für künstliche Intelligenz (KI) dienen soll. Diese Initiative könnte eine neue Art von nicht nachhaltigem Abfall schaffen, indem wertvolle Materialien über die Erde hinaus exportiert werden, anstatt sie terrestrisch zu recyceln.
Bestehende Satellitennetzwerke, wie SpaceX's eigenes Starlink, haben die Masse von Objekten in der niedrigen Erdumlaufbahn bereits verdoppelt. Die vorgeschlagene Konstellation von Datenzentrum-Satelliten würde dieses Ausmaß erheblich überschreiten und könnte dazu führen, dass einige Satelliten in entfernte Umlaufbahnen verschoben werden, wodurch sie effektiv aus jedem Materialkreislauf ausscheiden.
SpaceX schätzt, dass jährlich etwa 200.000 der geplanten eine Million KI-Satelliten außer Betrieb genommen würden, bei einer angenommenen Betriebsdauer von fünf Jahren. Laut einer Einreichung bei der FCC würden etwa 40.000 davon in die Atmosphäre deorbitieren und verglühen. Die restlichen 160.000 würden wahrscheinlich in eine abgelegene „Entsorgungsbahn“ verschoben, was sie für eine zukünftige Nutzung unzugänglich macht.
Der Vorschlag wirft erhebliche Fragen hinsichtlich der Bewältigung von Weltraumschrott und der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen auf. Die Verteilung von Materialien aus verglühenden Satelliten, wie Aluminium, in der Atmosphäre und ihre langfristigen Auswirkungen auf die Ozonschicht bleiben Bereiche, die weiterer Untersuchung bedürfen.