SpaceX-Aktien fallen, Leerverkäufer profitieren von steigenden Wetten
Investoren wetten zunehmend gegen SpaceX, da das Leerverkaufsvolumen steigt, während der Aktienkurs unter den IPO-Preis fällt. Leerverkäufer verzeichnen erhebliche Buchgewinne.

Leerverkäufer profitieren von einem deutlichen Rückgang des Aktienkurses von SpaceX, der unter die Bewertung des Börsengangs (IPO) gefallen ist. Die Aktie erreichte Tiefststände von 131 US-Dollar und durchbrach damit den IPO-Preis von 135 US-Dollar. Angesichts der schwindenden Anlegerexzitation für Elon Musks Unternehmungen erhöhen Leerverkäufer ihre Positionen und antizipieren weitere Rückgänge.
Daten von S3 Partners zeigen, dass derzeit etwa 185 Millionen SpaceX-Aktien leerverkauft sind, was fast 29 Prozent der öffentlich verfügbaren Aktien entspricht. Dies ist ein signifikanter Anstieg gegenüber dem Leerverkaufsvolumen von 5-7 Prozent, das noch vor drei Wochen verzeichnet wurde.
Laut S3 Partners gehört die Leerverkaufsquote von SpaceX zu den höchsten für Unternehmen, die seit weniger als einem Monat an der Börse gehandelt werden. Die jüngste Kursschwäche hat mehr Leerverkäufer angezogen, die auch das Ende der Haltefristen für Unternehmensaktien antizipieren.
Da in den kommenden Monaten weitere SpaceX-Aktien zum Handel verfügbar sein werden, könnte das erhöhte Angebot den Aktienkurs weiter beeinflussen. Nach einem anfänglichen Anstieg über 200 US-Dollar nach dem Börsengang ist der Kurs seitdem um etwa ein Drittel gegenüber seinem Höchststand gefallen. Die Anlegerzuversicht scheint angesichts von Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung von SpaceX, einschließlich einer möglichen Verlagerung hin zu KI-Rechenzentren im Orbit, und des unklaren Weges zur Profitabilität des Unternehmens, das einen Verlust von fast 5 Milliarden US-Dollar gemeldet hat, zu schwinden.
Die Buchgewinne für Leerverkäufer sollen sich auf 3,88 Milliarden US-Dollar belaufen haben. Die nächsten Monate sind entscheidend, da bis Dezember etwa die Hälfte der SpaceX-Aktien aus Handelsbeschränkungen freigegeben werden soll. Ein konzentrierter Abverkauf dieser Aktien könnte zu weiteren erheblichen Kursrückgängen führen, die Volatilität während der Ablaufzeiten der Haltefristen erhöhen und die Anlegerzuversicht weiter untergraben.