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Reise

Spanien: Hitzewelle und Waldbrände verursachen Alarmbereitschaft

Spanien erwartet die dritte Hitzewelle des Sommers mit Temperaturen bis zu 44 Grad Celsius. Waldbrände, insbesondere bei Madrid, breiten sich rasant aus und zwingen zur Evakuierung tausender Menschen.

22. Juli 2026
Spanien: Hitzewelle und Waldbrände verursachen Alarmbereitschaft

Spanien steuert auf die dritte Hitzewelle des Sommers zu, mit erwarteten Temperaturen von bis zu 44 Grad Celsius. Der staatliche Wetterdienst Aemet warnt vor extremer Gesundheitsgefahr mit roter Warnstufe in Andalusien und Aragonien, besonders entlang der Flusstäler von Guadalquivir und Ebro.

Auf Mallorca sind Temperaturen von bis zu 39 Grad am Dienstag in Palma und 40 Grad im Inland am Freitag vorhergesagt, was zu einer orangen Warnstufe führt. Parallel dazu breitet sich ein seit letztem Donnerstag wütender Waldbrand nordöstlich von Madrid rasant aus. Bereits 26.000 Hektar sind verbrannt, was etwa 36.000 Fußballfeldern entspricht. Rund 1.200 Menschen mussten aus 30 gefährdeten Ortschaften evakuiert werden.

Seit Jahresbeginn wurden in Spanien bereits über 100.000 Hektar Land durch Waldbrände zerstört, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die Einsatzkräfte zur Bekämpfung des Großbrandes bei Madrid, dessen Umfang 120 Kilometer beträgt, werden verstärkt.

Für Reisende können Naturkatastrophen wie Waldbrände unter bestimmten Umständen einen Anspruch auf kostenlose Stornierung begründen. Dies gilt, wenn die Reiseziele unmittelbar betroffen sind und die Umstände unvermeidbar und außergewöhnlich sind. Bei weit in der Zukunft liegenden Reisen ist eine kostenlose Stornierung nicht immer garantiert, da die Entwicklung schwer vorhersehbar ist.

Reisende in betroffenen Gebieten werden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Extreme Hitze allein oder die Sorge vor Waldbränden reichen nicht als Grund für eine kostenlose Stornierung aus. In solchen Fällen können Stornokosten anfallen.

Originalquelle: adac.de