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Gesundheit

Sportmedizin-Gesellschaft betont anhaltende Anti-Doping-Aufgaben

Die GOTS fordert Sportärzte auf, ihre Verantwortung im Kampf gegen Doping wahrzunehmen und Athleten über Gesundheitsrisiken aufzuklären.

19. Juni 2026
Sportmedizin-Gesellschaft betont anhaltende Anti-Doping-Aufgaben
Bild ist eine KI-generierte Illustration

München – Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) bekräftigte auf ihrem 24. Jahreskongress im Juni 2009 in München die zentrale Bedeutung von Anti-Doping-Aktivitäten im Leistungssport. Die Organisation wies darauf hin, dass der Missbrauch von Medikamenten und medizinischen Methoden zur Leistungssteigerung sowie zum Muskelaufbau weit verbreiteter ist, als positive Dopingtests vermuten lassen.

Die GOTS betonte die Notwendigkeit, nicht nur ethische Aspekte der Fairness, sondern auch die gesundheitlichen Risiken für Athleten und die allgemeine Sicherheit zu berücksichtigen, insbesondere im Hinblick auf neue Entwicklungen wie Gendoping. Die Gesellschaft unterstützte die Empfehlungen der Bundesärztekammer und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für Verbandsärzte. Diese beinhalten die Kenntnis der Anti-Doping-Regeln, die Unterstützung präventiver Maßnahmen, die Aufklärung über Gesundheitsgefahren durch Doping und die kritische Betrachtung von Nahrungsergänzungsmitteln.

Die GOTS unterstrich, dass die Hauptaufgabe von Sportärzten in der Gesunderhaltung von Sportlern und der Förderung des Gesundheitssports liegt. Sie betonten, dass eine kritische Distanz zu Athleten und deren Erfolg gewahrt bleiben muss, um eine Vereinnahmung zu vermeiden. Die Gesellschaft kooperiert aktiv mit dem Verband der Verbandsärzte und veranstaltet gemeinsame Schulungsmaßnahmen zur Dopingprävention. Ein Symposium zu sporttraumatologischen Aspekten der Leichtathletik fand im August 2009 in Berlin statt.

Originalquelle: gots.org