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Technologie

Spotify erweitert kostenlose verwaltete Konten für Kinder auf sechs neue Märkte

Spotify hat seine verwalteten Konten für Kinder auf sechs neue Länder ausgeweitet, darunter die USA und Großbritannien. Diese Konten sind nun auch für Nutzer der kostenlosen Version verfügbar.

17. Juli 2026
Spotify erweitert kostenlose verwaltete Konten für Kinder auf sechs neue Märkte
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat am 15. Juli angekündigt, dass verwaltete Konten für Kinder im Alter von 13 Jahren und jünger nun auch in der kostenlosen, werbefinanzierten Version in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Australien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden verfügbar sind. Zuvor waren diese kinderspezifischen Konten nur im Rahmen des kostenpflichtigen Abonnements Premium Family zugänglich.

Nach dieser Erweiterung können Familien in diesen sechs Märkten, unabhängig von ihrem Spotify-Plan – sei es kostenlos oder Premium –, ein separates verwaltetes Konto für ein Kind erstellen. Diese Funktion bietet Kindern ihr eigenes Login, während Eltern oder Erziehungsberechtigte die Kontrolle über Einstellungen und Inhalte behalten. Die Einführung folgt auf frühere Erweiterungen, darunter die Einführung für die kostenlose Version im Mai 2026 und eine Pilotphase für Premium Family-Abonnenten im September 2024.

Mit diesem Update sind verwaltete Konten nun in insgesamt 16 Ländern verfügbar. Spotify plant, den Dienst auf weitere Länder auszudehnen, hat jedoch keinen Zeitplan dafür bekannt gegeben. Die Konten ermöglichen Kindern den Zugriff auf den Spotify-Katalog, personalisierte Empfehlungen und die Erstellung von Playlists, mit eigenen jährlichen Wrapped-Zusammenfassungen.

Verwaltete Konten sind standardmäßig privat, können nicht von anderen Nutzern gesucht werden und blockieren Käufe sowie die Nachrichtenfunktion. Die Filterung expliziter Inhalte ist standardmäßig aktiviert, und Eltern können diese Einstellungen anpassen, einschließlich des Blockierens bestimmter Titel oder Künstler. Diese Maßnahme steht im Einklang mit einem breiteren Branchentrend, bei dem große Technologieplattformen die elterliche Kontrolle und Kindersicherheitsfunktionen erweitern.

Originalquelle: medianama.com