Square Enix gesteht Probleme bei zu frühen Spielankündigungen
Square Enix hat zugegeben, einige Spiele zu früh angekündigt zu haben und überprüft nun seine Veröffentlichungs- und Marketingstrategien. Das Unternehmen zielt darauf ab, die Entwicklungs- und Wartezeiten für seine Titel zu verkürzen.

Der Videospielpublisher Square Enix hat eingeräumt, eine Neigung zu haben, neue Titel zu früh anzukündigen, und überprüft derzeit seine Veröffentlichungs- und Marketingstrategien. Das Unternehmen strebt danach, die langen Wartezeiten zu verkürzen, die Spieler häufig erleben.
Fans haben sich an lange Entwicklungszyklen gewöhnt, wie Beispiele wie Kingdom Hearts III zeigen, das 2013 angekündigt und erst 2019 veröffentlicht wurde. In ähnlicher Weise wurde Kingdom Hearts IV 2022 enthüllt und hat seitdem nur zwei Trailer erhalten. Große Franchises wie Final Fantasy und Dragon Quest sahen sich ebenfalls mit verlängerten Zeiträumen zwischen ihren ursprünglichen Ankündigungen und endgültigen Veröffentlichungen konfrontiert.
Während der jüngsten Jahreshauptversammlung des Unternehmens äußerten Investoren Bedenken hinsichtlich langer Entwicklungszeitpläne und zu früher Ankündigungen. Sie wiesen darauf hin, dass ausgedehnte Lücken zwischen Enthüllungen und Starts die Erwartungen der Spieler schmälern können, und forderten klarere Veröffentlichungs-Roadmaps.
Square Enix hat dies als erhebliche Herausforderung anerkannt und arbeitet daran, seinen Ansatz zu überarbeiten. Die überarbeitete Strategie konzentriert sich auf die Optimierung des Zeitpunkts von Ankündigungen und Marketingkampagnen, um die Wartezeiten der Spieler zu minimieren und das Engagement aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen nannte Dragon Quest Monsters: The Dark Prince als Beispiel, bei dem die Zeitspanne zwischen Ankündigung und Veröffentlichung verkürzt wurde.
Diese Anpassungen werden voraussichtlich kommende Titel wie Kingdom Hearts IV und Dragon Quest XII beeinflussen, mit dem Ziel, sie den Spielern früher zugänglich zu machen.