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Technologie

Stablecoins und US-Staatsverschuldung: Der Zusammenhang

Neue US-Gesetzgebung verpflichtet Stablecoin-Emittenten zum Kauf von US-Staatsanleihen, was zur Finanzierung der Staatsschulden beitragen könnte.

13. Juli 2026
Stablecoins und US-Staatsverschuldung: Der Zusammenhang

Die Investmentpunk Academy GmbH beleuchtet den für viele Anleger unbekannten Zusammenhang zwischen Stablecoins und der US-Staatsverschuldung.

Demnach hat der US-Kongress im Jahr 2025 ein Gesetz verabschiedet, das Emittenten von Stablecoins wie Tether (USDT) und Circle (USDC) verpflichtet, ihre ausgegebenen Coins mit US-Staatsanleihen zu hinterlegen. Dies macht Stablecoin-Unternehmen zu neuen, strukturellen Käufern von US-Schuldtiteln.

Dieser Mechanismus, so Gerald Hörhan, CEO der Investmentpunk Academy GmbH, diene als politisches Werkzeug zur Finanzierung der US-Staatsverschuldung. Sollte der globale Handel zunehmend über dollarbasierte Stablecoins abgewickelt werden, entstünde eine massive neue Nachfrage nach US-Staatsanleihen. Dies könnte einen erheblichen Teil des US-Schuldenproblems lösen, ohne dass zusätzliches Geld gedruckt werden müsste.

Die US-Staatsverschuldung übersteigt 35 Billionen Dollar, bei einem anhaltend hohen Haushaltsdefizit. Wenn traditionelle Käufer wie Japan und China ihre Bestände reduzieren, muss die USA höhere Zinsen für ihre Kredite zahlen. Durch die Kopplung von Stablecoin-Emittenten an den Kauf von Staatsanleihen wird eine neue, stabile Nachfrage geschaffen, die Zinserhöhungen dämpfen und die Staatsfinanzen stabilisieren könnte.

Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, die an eine Fiatwährung, meist den US-Dollar, gekoppelt ist. Emittenten müssen Rücklagen in Höhe des Werts der ausgegebenen Token halten. Das neue Gesetz schreibt vor, dass diese Rücklagen in US-Staatsanleihen investiert werden, was den Emittenten stabile Zinseinnahmen sichert.

Originalquelle: investmentpunk.com