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Stanford-Studie: Eine Fähigkeit kann unerschütterliches Selbstvertrauen aufbauen

Eine 50-jährige Studie der Stanford University deutet darauf hin, dass allgemeines Selbstvertrauen nicht auf Perfektion, sondern auf der Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen, beruht.

22. Juli 2026
Stanford-Studie: Eine Fähigkeit kann unerschütterliches Selbstvertrauen aufbauen

Jahrzehntelange psychologische Forschung, insbesondere initiiert durch den Stanford-Psychologen Albert Bandura in den 1970er Jahren, identifiziert eine einzige Fähigkeit als Schlüssel zur Entwicklung eines robusten, allgemeinen Selbstvertrauens. Die Ergebnisse stellen die konventionelle Vorstellung in Frage, dass Selbstvertrauen aus dem Erreichen von Perfektion resultiert.

Banduras Arbeit konzentrierte sich auf das Konzept der "Selbstwirksamkeit", definiert als der Glaube an die eigene Fähigkeit, bestimmte Aufgaben zu erfüllen und gewünschte Ergebnisse zu erzielen. Personen mit hoher Selbstwirksamkeit setzen tendenziell ehrgeizigere Ziele, zeigen Ausdauer bei Schwierigkeiten und erholen sich schneller von Misserfolgen.

Umgekehrt vermeiden Menschen mit geringer Selbstwirksamkeit eher herausfordernde Aufgaben und lassen sich bei Hindernissen leicht entmutigen. Dieses grundlegende Konzept hat das Feld der Psychologie in den letzten 50 Jahren maßgeblich beeinflusst.

Die Forschung legt nahe, dass die Beherrschung der Fähigkeit, sich mit Rückschlägen wohlzufühlen, anstatt universelle Perfektion anzustreben, zu größerer Widerstandsfähigkeit und einem unerschütterlicheren Selbstvertrauen in verschiedenen Lebenssituationen führen kann.

Originalquelle: inc.com