Starbucks schließt 250 Filialen in Nordamerika und plant neue Expansion
Starbucks meldet einen Quartalsumsatz von 9,1 Milliarden Dollar und kündigt für 2027 eine Rückkehr zum Filialwachstum an.

Starbucks hat im vierten Quartal rund 250 Filialen in Nordamerika geschlossen, um sich nach Angaben der Unternehmensführung auf rentablere Standorte zu konzentrieren. Der konsolidierte Nettoumsatz sank im Quartalsvergleich um 4 Prozent auf 9,1 Milliarden US-Dollar. Dieser Rückgang ist vor allem auf die Umstellung des China-Geschäfts in ein lizenziertes Joint Venture zurückzuführen.
Trotz der Konsolidierung plant das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2027 wieder eine Netto-Expansion von 90 bis 100 Standorten in Nordamerika. Die Zielvorgabe für das Folgejahr 2028 sieht vor, die Neueröffnungen auf über 300 Einheiten pro Jahr zu steigern.
CEO Brian Niccol bezeichnete die aktuelle Phase als Übergang vom Sanierungsprogramm hin zur Wachstumsstrategie. Während der Aktienkurs unmittelbar nach den Zahlen leicht nachgab, verzeichnet das Unternehmen seit Jahresbeginn ein Kursplus von über 23 Prozent, was die Zuversicht der Anleger in die neue strategische Ausrichtung unterstreicht.