📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

Startup-Investoren-Steuertrick ger Anlass zu Kongressdebatten

Gesetzgeber wollen eine Steuermasche begrenzen, bei der Investoren Startup-Anteile steuerfrei in Rentenkonten ansammeln. Die Praxis wird von Kritikern als 'empörendes Schlupfloch' bezeichnet.

22. Juli 2026
Startup-Investoren-Steuertrick ger Anlass zu Kongressdebatten

Demokratische Abgeordnete im US-Kongress streben eine Begrenzung einer Steuertaktik an, die es Startup-Investoren ermöglicht, ihr Vermögen innerhalb von Rentenkonten erheblich und steuerfrei zu steigern. Die Praxis sei laut einer neuen Analyse zunehmend beliebt geworden.

Das Manöver beinhaltet den Kauf von Anteilen an Unternehmen in frühen Phasen zu niedrigen Bewertungen, die dann in private oder betriebliche Altersvorsorgekonten eingezahlt werden. Wenn die Bewertung des Startups steigt, wächst der Wert der Aktien steuerfrei innerhalb des Altersvorsorgevehikels. Das Wall Street Journal bezeichnete es als 'die Mutter aller Steuervorteile'.

Senator Ron Wyden aus Oregon nannte die Praxis ein "empörendes Schlupfloch, das wir schließen müssen". Er hat zusammen mit dem Abgeordneten Richard Neal einen Gesetzentwurf eingebracht, der Kontoinhaber mit Rentenkonten über 10 Millionen US-Dollar zu jährlichen Entnahmen verpflichten würde. Die Regierung Biden hat eine ähnliche Regelung bereits früher vorgeschlagen.

Wyden erklärte, dass steuerbegünstigte Altersvorsorgekonten geschaffen wurden, um mehr Amerikanern beim Sparen für den Ruhestand zu helfen, nicht um den Ultrareichen zu ermöglichen, Steuern auf Insider-Deals zu umgehen und riesige Vermögen aufzubauen.

Das Wall Street Journal zitierte den Fall von Gregory Baszucki, dessen Anteile am Gaming-Startup Roblox in seinem Roth IRA auf mindestens 68 Millionen US-Dollar geschätzt werden, wobei die gesamten steuerfreien Vermögenswerte potenziell 158 Millionen US-Dollar erreichen könnten.

Originalquelle: inc.com