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Verbraucher

Investment Company Institute: Staaten sollen langfristige Investitionen nicht als Aufgabe missverstehen

Das Investment Company Institute (ICI) kritisiert Staaten, die Wertpapiere allein aufgrund von Inaktivität beschlagnahmen. Nach Gesetzesänderungen in Florida und einem Gesetzesentwurf in Kalifornien fordert das Institut klarere Anlegerschutzmaßnahmen.

14. Juli 2026
Investment Company Institute: Staaten sollen langfristige Investitionen nicht als Aufgabe missverstehen

Washington D.C. – Das Investment Company Institute (ICI) warnt, dass Staaten, die „Inaktivitätsstandards“ in ihren Gesetzen zu herrenlosen Vermögenswerten einführen, fälschlicherweise Wertpapiere von langfristigen Investoren beschlagnahmen und liquidieren könnten. Der Branchenverband argumentiert, dass gewöhnliche „Kaufen und Halten“-Strategien, bei denen Anleger möglicherweise nicht häufig auf ihre Konten zugreifen, aber Kontakt halten und eine Absicht haben, fälschlicherweise als Aufgabe interpretiert werden.

Das ICI betont, dass diese Standards zur Zwangsliquidation von Wertpapieren führen können. Wenn ein Konto aufgrund eines festgelegten Zeitraums der Inaktivität an einen Staat übergeht, erhält der Anleger möglicherweise nur den Wert der Wertpapiere zum Zeitpunkt des Verkaufs und verliert damit potenziell erhebliche Dividenden und Kapitalgewinne über die Zeit. Dies steht im Gegensatz zu Anlegern, die ihre Kontaktinformationen auf dem neuesten Stand halten und ihre Investitionen langfristig aktiv verwalten.

Florida hat kürzlich sein Gesetz über herrenlose Vermögenswerte aktualisiert, um das moderne Anlegerverhalten besser widerzuspiegeln. Der neue Standard beinhaltet sowohl eine Anforderung der zurückgesandten Kommunikation als auch einen Zeitraum von 10 Jahren, um Interesse zu signalisieren, wobei Aktionen wie Website-Zugriff oder App-Nutzung als Aktivität zählen. Kalifornien erwägt ähnliche Schutzmaßnahmen durch den Gesetzesentwurf AB 2031, der die unangemessene Einziehung von Wertpapieren für etwa 7,8 Millionen Haushalte, die Investmentfonds oder ETFs besitzen, verhindern soll.

Das Investment Company Institute fordert die Staaten auf, klarere Definitionen einzuführen, die echte Aufgabe von typischem langfristigem Anlageverhalten unterscheiden. Indem sie Floridas Beispiel folgen und Gesetze wie Kaliforniens AB 2031 verabschieden, können die Staaten sicherstellen, dass die Ersparnisse der Anleger geschützt und zugänglich bleiben, anstatt aufgrund veralteter Inaktivitätsregeln vorzeitig liquidiert zu werden.

Originalquelle: prnewswire.com