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Fertigung

Stellantis und Dongfeng planen NEV-Produktion in Europa

Die Automobilkonzerne Stellantis und Dongfeng weiten ihre Partnerschaft aus, um neue Energie-Fahrzeuge (NEV) aus China in Europa zu produzieren und zu verkaufen.

14. Oktober 2026
Stellantis und Dongfeng planen NEV-Produktion in Europa

Die Automobilkonzerne Stellantis und Dongfeng aus China planen eine Ausweitung ihrer Partnerschaft. Ziel ist die Produktion, der Vertrieb, der Einkauf und die Konstruktion von Dongfeng-Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (NEV) in Europa. Dies bedeutet, dass der Mehrmarkenkonzern Stellantis, der bereits mit dem chinesischen Elektroauto-Startup Leapmotor kooperiert, die Fertigung einer weiteren chinesischen Marke nach Europa holt.

Das Joint Venture sieht die europäische Produktion von Dongfeng-Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im Stellantis-Werk in Rennes-La Janais in Nordfrankreich vor. Dieses Werk, gegründet 1961, fertigt derzeit das Elektroauto Citroën C5 Aircross. Die Kooperation soll auf das "äußerst wettbewerbsfähige chinesische NEV-Ökosystem von Dongfeng zurückgreifen".

Stellantis CEO Antonio Filosa erklärte, dass die Kunden "eine noch größere Auswahl an wettbewerbsfähigen Produkten und Preisen" erhalten sollen, indem die globale Präsenz von Stellantis mit Dongfengs Zugang zu Chinas fortschrittlichem NEV-Ökosystem kombiniert werde. Die Partner gründen ein "in Europa ansässiges und von Stellantis mit einer Beteiligungsquote von 51:49 geführtes Joint Venture".

Dongfeng President Qing Yang betonte, dass die Zusammenarbeit mit Chinas nationalen Strategien für Offenheit und ausländische Investitionen übereinstimme. Dies folgt auf die kürzliche Ankündigung, dass ihr bestehendes chinesisches Joint Venture Dongfeng Peugeot Citroën Automobile Co. ab 2027 Peugeot- und Jeep-NEVs für den globalen Export in Wuhan fertigen wird. Stellantis ist auch mit Renault Kooperationspartner für den Dacia Spring, ein E-Auto, das ebenfalls auf Dongfeng-Technologie basiert.

Originalquelle: heise.de