Starker El Niño bedroht Kaliforniens Küste mit Überschwemmungen und Erosion
Das prognostizierte starke Super-El-Niño-Ereignis 2026 könnte den Meeresspiegel entlang der kalifornischen Küste um etwa 30 Zentimeter anheben. Dies, kombiniert mit Springfluten, erhöht das Risiko von Überschwemmungen und Erosion erheblich.

Das erwartete starke Super-El-Niño-Wetterphänomen 2026 könnte erhebliche Schäden an der kalifornischen Küste verursachen, mit steigenden Meeresspiegeln und potenziellen Überschwemmungen. Ozeanographen prognostizieren, dass das Ereignis den Meeresspiegel entlang der Küste bis Mitte nächsten Monats um etwa 30 Zentimeter anheben wird.
Dieses Phänomen tritt auf, da das Klimamuster Wasser aus Mexiko und Mittelamerika nach Norden in Richtung der US-Küste drückt. Diese Aktion kann sogenannte Kelvin-Wellen auslösen, die ungewöhnliche, "eingefangene" Schwankungen des Meeresspiegels darstellen.
Zusätzlich zu diesen erhöhten Meeresspiegeln und Kelvin-Wellen erlebt Kalifornien auch regelmäßig "Springfluten" (king tides), die astronomisch hohe Gezeiten sind. Die Konvergenz dieser Faktoren erhöht das Risiko von Küstenerosion und schweren Überschwemmungen, insbesondere in tiefliegenden Gebieten rund um die San Francisco Bay.
Obwohl ein starker El Niño keine erhöhte Niederschlagsmenge für Kalifornien garantiert, wird erwartet, dass dieses besondere Ereignis die Wahrscheinlichkeit einer feuchteren Wintersaison erhöht.