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Gesundheit

Feste Abläufe im Umgang mit Alzheimer-Patienten

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) empfiehlt, feste Routinen beizubehalten, um Alzheimer-Patienten und ihre Angehörigen zu unterstützen.

13. Juni 2026
Feste Abläufe im Umgang mit Alzheimer-Patienten

Düsseldorf – Da die Alzheimer-Krankheit das Kurzzeitgedächtnis bereits früh beeinträchtigt, helfen Patienten und ihren Angehörigen bekannte Handlungsroutinen und Abläufe.

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) betont, dass vertraute Abläufe so lange wie möglich aufrechterhalten werden sollten. Feste Routinen, beispielsweise beim Anziehen, können Sicherheit und Vertrauen stärken. Die AFI empfiehlt, Alzheimer-Patienten zu ermutigen, sich selbst anzukleiden, solange sie dazu fähig sind. Angehörige können unterstützen, indem sie die Kleidung vorbereiten und auf die richtige Reihenfolge beim Anziehen achten.

Komplexere Handlungen sollten in kleinere Schritte unterteilt werden, um Unruhe zu vermeiden. Ein schrittweises Vorgehen hilft dem Patienten, den Überblick zu behalten und kann Angstgefühle verhindern. Dies gilt insbesondere für die Körperpflege, bei der die Konzentration auf die jeweilige Aufgabe im Vordergrund stehen sollte.

Die AFI bietet den kostenlosen Ratgeber „Leben mit der Diagnose Alzheimer“ an, der weitere Informationen und praktische Ratschläge enthält. Seit 1995 fördert die Initiative die Alzheimer-Forschung und stellt der Öffentlichkeit Informationsmaterial zur Verfügung, indem sie 230 Forschungsprojekte unterstützte und rund 800.000 Ratgeber verteilte.

Originalquelle: alzheimer-forschung.de