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Technologie

Studio Above&Below nutzt Maxon-Software für KI-generierten Film über die Ruhr

Das Kunst- und Technologiestudio Above&Below hat den Kurzfilm "Aquateque" erstellt, der Deutschlands Fluss Ruhr mithilfe von künstlicher Intelligenz und Maxons Cinema 4D-Software erkundet.

27. Juli 2026
Studio Above&Below nutzt Maxon-Software für KI-generierten Film über die Ruhr

Das in London ansässige Kunst- und Technologiestudio Above&Below hat „Aquateque“ veröffentlicht, einen Kurzfilm, der das Ökosystem der deutschen Ruhr erkundet. Das Studio, gegründet von den Absolventen des Royal College of Art, Daria Jelonek und Perry-James Sugden, nutzte Maxons Cinema 4D und den Redshift-Renderer in Kombination mit Generative Adversarial Networks (GANs), um die charakteristischen visuellen Elemente des Films zu erstellen.

„Aquateque“ ist ein achtminütiger Film, der dem Verlauf der Ruhr von der Quelle bis zur Mündung folgt. Der visuelle Stil des Films basiert auf Tausenden von Bildern und Geräuschen, die vom Studio gesammelt wurden. Diese Daten wurden verwendet, um GANs, eine Form des maschinellen Lernens, zu trainieren, um neue, teilweise synthetische Landschaften und Materialien zu generieren. Diese KI-generierten Elemente wurden dann in Cinema 4D mit tatsächlichem Filmmaterial und anderer Software wie Houdini und Octane Render kombiniert.

Die Inspiration des Studios für den Film ergab sich aus dem Wunsch, zu untersuchen, wie Technologie und Natur in Zukunft verschmelzen könnten. Sie wollten zeigen, wie KI eingesetzt werden kann, um neuartige Materialien und Landschaften zu schaffen, die zwar in der Realität verwurzelt sind, aber fantasievolle Interpretationen bieten. Das Projekt war ein Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und präsentierte das vielfältige Ökosystem der Region.

In der Anfangsphase sammelte das Studio umfangreiche Daten entlang der Ruhr, darunter Bilder der Wasseroberfläche, Felsformationen und Vegetation. Diese Daten wurden in GANs eingespeist, die neue, augmentierte Oberflächenmaterialien und Formen produzierten. Diese KI-generierten Elemente wurden in Cinema 4D in 3D-Objekte umgewandelt und mit Octane und Redshift gerendert. Der endgültige Film wurde durch die Kombination von Originalvideomaterial mit den KI-generierten 3D-Elementen zusammengestellt, wobei Nachbearbeitungswerkzeuge wie After Effects und DaVinci Resolve verwendet wurden.

Studio Above&Below hofft, dass „Aquateque“ Gespräche über die zukünftige Beziehung zwischen Maschinen, Ökologie und menschlicher Kreativität anregen wird. Ihr Ziel ist es, Künstler und Designer zu inspirieren, die Schaffung digitaler Materialien und Objekte mithilfe von KI zu erforschen. Darüber hinaus betonten sie die Nutzung kohlenstoffneutraler Rechenverfahren in ihrem Prozess und ermutigen andere Kreative, den ökologischen Fußabdruck digitaler Produktion zu berücksichtigen.

Originalquelle: maxon.net