Studie: KI kann IT-Kapazitäten freisetzen
Bis zu 83 % der IT-Ausgaben und 66 % der Mitarbeiterzeit fließen in die Systemwartung, so Info-Tech Research Group. Die Studie legt nahe, dass KI diese Belastung reduzieren kann.

IT-Abteilungen sollen Innovationen vorantreiben, die Widerstandsfähigkeit stärken und das Wachstum unterstützen, doch ein erheblicher Teil ihrer Ressourcen bleibt für die Wartung bestehender Systeme und Dienste gebunden. Ein aktueller Bericht der Info-Tech Research Group zeigt, dass „Keep the Lights On“ (KTLO) -Aktivitäten bis zu 83 % der IT-Budgets und 66 % der Mitarbeiterzeit in Anspruch nehmen.
Die Forschungsarbeit mit dem Titel „Harness AI to Reduce the Cost and Effort of KTLO in IT“ legt nahe, dass die strategische Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) die finanziellen und personellen Kosten für diese wesentlichen operativen Aufgaben erheblich senken kann. Diese Reduzierung würde wiederum kritische Kapazitäten und Ressourcen für zukunftsorientiertere und transformativere Initiativen freisetzen.
Die Info-Tech Research Group betont die Herausforderung für CIOs, die Anforderungen der laufenden Systemwartung mit der Notwendigkeit zur Innovation in Einklang zu bringen. Der Bericht legt nahe, dass KI-Technologien Routineaufgaben automatisieren, prädiktive Wartungsfähigkeiten verbessern und Fehlerbehebungsprozesse optimieren können, wodurch manuelle Eingriffe und der damit verbundene Zeitaufwand minimiert werden.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Einführung von KI nicht nur Kosteneffizienzen bietet, sondern es IT-Teams auch ermöglicht, ihren Fokus auf strategische Geschäftsentwicklung und die Erforschung neuer technologischer Möglichkeiten zu verlagern. Diese strategische Umverteilung von Ressourcen könnte letztendlich die Wettbewerbsposition und die allgemeine operative Effektivität eines Unternehmens verbessern.