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R+V-Studie: Vertrauen in eigene Widerstandsfähigkeit sinkt

Die neue R+V-Resilienz-Studie zeigt, dass das Vertrauen von Führungskräften mittelständischer Unternehmen in die Widerstandsfähigkeit ihrer Betriebe gegen Krisen gesunken ist. Das Vertrauen der Beschäftigten ist stabil geblieben.

24. September 2026
R+V-Studie: Vertrauen in eigene Widerstandsfähigkeit sinkt

Die R+V Versicherung AG hat die Ergebnisse ihrer zweiten Resilienz-Studie für mittelständische Unternehmen veröffentlicht. Die Untersuchung beleuchtet die Fähigkeit deutscher Betriebe, vielfältigen Herausforderungen wie wirtschaftlicher Unsicherheit, hohen Energiepreisen, zunehmendem Wettbewerb und Cyberangriffen standzuhalten.

Die Studie stellt fest, dass das Vertrauen der Führungskräfte in die Widerstandsfähigkeit des eigenen Unternehmens deutlich gesunken ist. Während 2024 nur 17 Prozent der Befragten pessimistisch in die Zukunft blickten, sind es aktuell 29 Prozent. Die Beschäftigten zeigen sich hingegen weiterhin zuversichtlich und sehen ihre Betriebe als krisenfest an.

Die gestiegene Unsicherheit führt dazu, dass immer mehr Unternehmen präventive Maßnahmen ergreifen. Der Anteil der Firmen, die vorbeugende Massnahmen ergriffen haben, stieg von 22 Prozent im Jahr 2024 auf aktuell 33 Prozent. Als zentrale Schlüssel zur Resilienz sehen die Führungskräfte die Stärkung der eigenen Teams und die Mitarbeiterbindung. Auch IT-Sicherheit und Digitalisierung rücken stärker in den Fokus.

Darüber hinaus ist die Offenheit für externe Hilfe gewachsen: Nur noch 29 Prozent der Führungskräfte lehnen externe Unterstützung ab, verglichen mit 42 Prozent im Jahr 2024. Der Bedarf an externer Hilfe ist besonders hoch bei Themen wie künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit und digitale Transformation. Allerdings besteht laut der Studie ein deutliches Umsetzungsdefizit, insbesondere bei der Mitarbeiterbindung und IT-Sicherheit.

Originalquelle: ruv.de