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Professionelle Dienstleistungen

Studie: Ständige Erreichbarkeit führt selten zu beruflichem Aufstieg

Trotz des hohen Drucks zur ständigen Erreichbarkeit zeigt eine neue Analyse, dass dies für die meisten Arbeitnehmer kaum Auswirkungen auf Gehalt oder Beförderungen hat.

4. November 2026
Studie: Ständige Erreichbarkeit führt selten zu beruflichem Aufstieg

Eine von Inc. Magazine vorgestellte Umfrage von Software Finder zeigt, dass das Bestreben, auch nach Feierabend erreichbar zu sein, nur selten die erhofften beruflichen Vorteile bringt. Lediglich 8 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre ständige Verfügbarkeit zu einer Beförderung geführt habe.

Obwohl 71 Prozent der Arbeitnehmer sich verpflichtet fühlen, außerhalb der regulären Arbeitszeit auf berufliche Nachrichten zu reagieren, berichteten nur 12 Prozent von entsprechenden Gehaltsanpassungen oder Boni. Bei der Mehrheit der Befragten führte das Verhalten primär zu einer Belastung der Work-Life-Balance, ohne dabei die Karriere messbar voranzutreiben.

Die Erhebung beziffert den durchschnittlichen Zeitaufwand für diese Form der unbezahlten Arbeit auf 1,7 Stunden pro Woche. Dies summiert sich auf über zwei komplette Arbeitswochen pro Jahr, wobei der Druck zur Erreichbarkeit insbesondere bei Führungskräften und Hybrid-Mitarbeitern besonders stark ausgeprägt ist.

Originalquelle: inc.com