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Studie: Zentralbankreden beeinflussen Volatilität an den Finanzmärkten

Forscher des Oxford-Man Institute belegen mittels Natural Language Processing, dass Reden von US-Notenbankern direkte Auswirkungen auf das Risiko- und Volatilitätsniveau am Markt haben.

4. November 2026
Studie: Zentralbankreden beeinflussen Volatilität an den Finanzmärkten

Wissenschaftler des Oxford-Man Institute of Quantitative Finance haben mithilfe von Methoden der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP) nachgewiesen, dass Reden von Vertretern der US-Notenbank Federal Reserve maßgeblich zur Volatilität an den Finanzmärkten beitragen. Die Studie untersucht, wie diese Kommunikation die Erwartungen in Bezug auf Wirtschaftswachstum, Inflation und Arbeitsmarkt beeinflusst.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Märkte besonders in wirtschaftlich instabilen Phasen sensibel auf solche Äußerungen reagieren. Dies stellt die gängige Lehrmeinung in Frage, wonach die Kommunikation von Zentralbanken in erster Linie dazu dient, Unsicherheit am Markt zu reduzieren. Stattdessen zeigen die Daten, dass diese Reden selbst zu signifikanten Preisschwankungen und Risikobewertungen führen können.

Die Analyse verdeutlicht, dass die Rhetorik von Zentralbankern eine eigenständige Dynamik entfaltet, die über die offiziellen Zinsentscheidungen hinausgeht und somit ein wesentlicher Faktor für das Risikomanagement bei Aktien- und Anleiheinvestitionen bleibt.

Originalquelle: man.com