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Technologie

Studie belegt deutliche politische Unterschiede bei KI-Chatbots

Eine Untersuchung der KI-Modelle GPT und Grok zeigt, dass diese bei politischen Wahlempfehlungen in fast allen Fällen entgegengesetzte Positionen einnehmen.

2. November 2026
Studie belegt deutliche politische Unterschiede bei KI-Chatbots

Eine Analyse der Forschungsstudios Convovo hat die politischen Tendenzen von OpenAI’s GPT-6.1 und xAI’s Grok 4.7 untersucht. In Tests über fast 500 US-Wahlrennen hinweg wurden die Modelle über API-Schnittstellen gezwungen, eine klare Wahlempfehlung abzugeben. Während Grok in 92 Prozent der Fälle republikanische Kandidaten favorisierte, sprach sich GPT in 97 Prozent der Fälle für demokratische Bewerber aus.

Die Unterschiede hängen maßgeblich mit den Suchprioritäten der Modelle zusammen. GPT konzentrierte sich primär auf Themen wie Gesundheitsversorgung und Abtreibungsrechte und nutzte dazu Wikipedia sowie etablierte Nachrichtenquellen. Grok hingegen gewichtete Themen wie Einwanderung, Steuern und Kriminalität stärker und bezog Informationen bevorzugt von der Plattform X sowie aus konservativen Wählerführern.

Die Untersuchung legt nahe, dass die Voreingenommenheit bei GPT tief in den Modellgewichten verankert ist, da sie auch ohne Webzugriff bestehen blieb. Bei Grok scheint die politische Färbung stärker durch die Suchstrategien beeinflusst zu werden. Für Unternehmen, die diese Modelle in ihre Produkte integrieren, verdeutlicht die Studie, dass die zugrunde liegende KI-Logik unweigerlich mit den inhärenten politischen Verzerrungen des Modells verknüpft ist.

Originalquelle: inc.com