Studie: Lebensmittelhersteller bei der Skalierung von KI unter Druck
Eine Untersuchung von Rockwell Automation zeigt, dass Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie bei der Überführung von KI-Pilotprojekten in den Regelbetrieb auf Hindernisse stoßen.

Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bemüht sich verstärkt, künstliche Intelligenz über die Pilotphase hinaus in großem Maßstab zu implementieren. Eine neue Untersuchung von Rockwell Automation macht jedoch deutlich, dass der Schritt von der technologischen Machbarkeitsprüfung hin zu messbarem wirtschaftlichem Erfolg in der Praxis häufig ins Stocken gerät.
Zu den zentralen Herausforderungen gehören die Datenqualität, der Fachkräftemangel sowie die mangelnde Interoperabilität bestehender Produktionsanlagen mit moderner KI-Software. Obwohl die Bereitschaft zu Digitalisierungsinvestitionen hoch ist, bleibt der tatsächliche Mehrwert für viele Unternehmen hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück.
Die Branche steht damit vor der Aufgabe, ihre Automatisierungsstrategien grundlegend zu überarbeiten. Der Fokus verschiebt sich derzeit von experimentellen Ansätzen hin zur Integration in bestehende industrielle Architekturen, um die Skalierbarkeit zu gewährleisten.
Die Ergebnisse unterstreichen, dass die KI-Integration in der Branche trotz des hohen Interesses noch am Anfang einer langwierigen Reifungsphase steht.