Studie: Gen Z zahlt gemeinsame Ausgaben oft nicht zurück
Laut einer neuen Zelle-Studie wurden 76 % der befragten Gen Z-Konsumenten nicht vollständig für gemeinsame Ausgaben entschädigt, was bei fast der Hälfte zu Spannungen und Schulden führt.

Ein neuer Bericht des Zahlungsdienstleisters Zelle zeigt einen signifikanten Trend: Konsumenten der Generation Z zahlen ihren Freunden oft die gemeinsamen Ausgaben nicht zurück. Die Studie ergab, dass 76 % der befragten Gen Z-Teilnehmer keine vollständige Rückerstattung für Gelder erhielten, die sie für Gruppenreisen oder Veranstaltungen vorgestreckt hatten.
Dieses Muster führt offenbar zu Spannungen in Beziehungen, da 55 % der Befragten angaben, dass die Situation zu Konflikten führte. Darüber hinaus räumte fast die Hälfte der Studienteilnehmer (47 %) ein, Schulden gemacht zu haben, um diese Gruppenausgaben zu decken.
Die Ergebnisse stammen aus dem "Zelle Avoidance Economy Report: The Group Chat Is Lit. Settling Up Is Another Story", der auf Umfragen im Mai und Juni 2026 basiert. Der Bericht hebt hervor, dass die Gen Z im Vergleich zu anderen Generationen mehr für große Gruppenreisen und Veranstaltungserlebnisse ausgibt. Insbesondere gaben 37 % der Gen Z über 2.501 US-Dollar pro Person für Großveranstaltungen aus, während andere Generationen im Durchschnitt weniger als 2.500 US-Dollar ausgaben.
Zelle identifiziert dieses Phänomen als "Zahlungsvermeidung" – ein Verhalten, bei dem Einzelpersonen schwierige Gespräche über Geld mit Freunden und Familie verzögern, ignorieren oder vermeiden. Dieser Trend führt zu verzögerten Zahlungen, wobei einige Gen Z-Konsumenten Monate oder länger brauchen, um Schulden zu begleichen, im Gegensatz zu anderen Generationen, die in der Regel sofort zurückzahlen.