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Gesundheit

Studie: Minimalinvasive Gefäßbehandlung bei chronischen Knieschmerzen erfolgreich

Forscher der Charité–Universitätsmedizin Berlin berichten über signifikante Schmerzreduktion bei Arthrose-Patienten durch GAE nach erfolglosen Vorbehandlungen.

4. November 2026
Studie: Minimalinvasive Gefäßbehandlung bei chronischen Knieschmerzen erfolgreich

Wissenschaftler der Charité–Universitätsmedizin Berlin haben die Wirksamkeit der genikulären Arterienerbolisation (GAE) bei Patienten mit chronischer Kniearthrose untersucht. Die Ergebnisse, publiziert im Fachjournal Radiology, deuten darauf hin, dass dieser minimalinvasive Eingriff Patienten helfen kann, bei denen Schmerzmittel und Steroidinjektionen keine Besserung brachten.

Ein Jahr nach dem Eingriff sank der mediane Schmerzscore der Teilnehmer von 7 auf 3 auf einer 10-Punkte-Skala. Das Verfahren blockiert krankhaft veränderte Blutgefäße im Bereich des Kniegelenks, um Entzündungsprozesse und Schmerzreize zu dämpfen. Studienleiter Florian Nima Fleckenstein sieht in dem Verfahren eine ergänzende Option zwischen konventionellen Injektionen und einem operativen Gelenkersatz.

Ob die GAE den Verlauf der Arthrose dauerhaft verlangsamen kann, bleibt Gegenstand weiterer Untersuchungen. Derzeit wird das Verfahren primär als Methode zur Schmerzreduktion betrachtet, für die Patienten, die chirurgische Großeingriffe vermeiden möchten.

Originalquelle: inc.com