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Gesundheit

Studie identifiziert neuen Behandlungsansatz für Glioblastom

Die Duke-NUS Medical School veröffentlichte eine Studie über eine neue, das Gehirn durchdringende Verbindung, ETC-501, die die Behandlung von Glioblastomkrebs verbessern könnte.

25. Juli 2026
Studie identifiziert neuen Behandlungsansatz für Glioblastom

Forscher der Duke-NUS Medical School haben eine neue Verbindung, ETC-501, identifiziert und charakterisiert, die als gehirngängiger MNK-Kinase-Inhibitor wirkt. Die in Cancer Res veröffentlichte Studie beschreibt, wie ETC-501 die durch Temozolomid (TMZ) induzierte Zellsenszenz potenzieren und Glioblastomzellen für die senolytische Therapie sensibilisieren kann.

Die Forschung befasst sich mit Glioblastomen, einer aggressiven Form von Hirnkrebs, die aufgrund der Blut-Hirn-Schranke schwer zu behandeln ist. Als gehirngängige Verbindung kann ETC-501 diese Barriere überwinden und Krebszellen direkt beeinflussen. Die Verbindung wirkt durch die Hemmung der MNK-Kinase, einem Protein, das an Zellwachstum und -überleben beteiligt ist.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ETC-501 in Kombination mit TMZ verbesserte therapeutische Ergebnisse liefern könnte. Es macht Krebszellen anfälliger für senolytische Therapien, ein Behandlungsansatz, der auf seneszente oder geschädigte Zellen abzielt. Diese doppelte Wirkung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Glioblastompatienten.

Die Studie wurde von Forschern der Duke-NUS verfasst und am 22. Januar 2026 in Cancer Research veröffentlicht. Die Arbeit liefert neue Erkenntnisse über die Glioblastomforschung und die Entwicklung potenzieller neuartiger Therapien.

Originalquelle: duke-nus.edu.sg