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Wissenschaft

Studie: Öffentliche Vorschulerziehung verbessert schulische Leistungen

Eine Untersuchung an 28.000 Kindern zeigt, dass der Besuch einer öffentlichen Vorschule mit besseren Ergebnissen in der dritten Klasse korreliert.

20. Oktober 2026
Studie: Öffentliche Vorschulerziehung verbessert schulische Leistungen

Eine groß angelegte Studie mit fast 28.000 Kindern im Miami-Dade County hat einen Zusammenhang zwischen dem Besuch einer öffentlichen Vorschule und späteren schulischen Erfolgen festgestellt. Kinder, die im Alter von vier Jahren eine öffentliche Vorschule besuchten, erzielten in der dritten Klasse bessere Noten sowie höhere Ergebnisse in Lese- und Mathetests als Kinder, die in privaten oder familiengeführten Betreuungseinrichtungen waren.

Die Forscher berücksichtigten bei der Analyse Variablen wie kognitive Fähigkeiten, ethnische Herkunft, Geschlecht und den sozioökonomischen Status. Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, lässt sich zwar kein direkter Kausalzusammenhang beweisen, die Daten legen jedoch eine signifikante Korrelation nahe.

Charles Bleiker, Dozent an der FIU und Mitautor der Studie, führt die Leistungsunterschiede auf die Qualifikation des Lehrpersonals zurück. Während in öffentlichen Vorschulen ein Hochschulabschluss oft Voraussetzung ist, fehlt diese Anforderung in kleineren privaten Einrichtungen häufiger. Die Untersuchung stützt die These, dass pädagogisch geschultes Fachpersonal einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Kinder hat.

Originalquelle: fastcompany.com