📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Wissenschaft

Studie erstellt Karte intervenierender Faktoren beim menschlichen Altern

Ein neuer, umfassender Übersichtsartikel analysiert 41 Humanstudien, um Interventionen zu identifizieren, die das biologische Altern nachweislich verlangsamen, und solche, die unbewiesen bleiben.

2. Juni 2026
Studie erstellt Karte intervenierender Faktoren beim menschlichen Altern

Forscher der Harvard Medical School und von Tally Health haben die erste umfassende Kartierung von Interventionen veröffentlicht, die das menschliche biologische Altern beeinflussen könnten. Die Studie, erschienen in Frontiers in Genetics, analysierte 41 Humanstudien, darunter Pharmazeutika, Ernährungsinterventionen, Bewegung, Nahrungsergänzungsmittel und neuartige Therapien.

Die Übersicht stellt die größte Synthese von Forschung dar, die epigenetische Alterungs-Clocks der nächsten Generation verwendet. Ihr Ziel ist es, Forschern, Klinikern und der Öffentlichkeit zu ermöglichen, die Beweise für verschiedene Interventionen zu vergleichen und Lücken für zukünftige Forschung zu identifizieren. Die Arbeit wurde von Dr. Adiv Johnson, Chief Scientific Officer bei Tally Health, und Dr. David Sinclair, Professor an der Harvard Medical School, geleitet.

Zu den Interventionen, die mit günstigen Veränderungen der epigenetischen Alterungs-Clocks assoziiert wurden, gehörten Bewegung, Semaglutid, Pitavastatin (ein cholesterinsenkendes Medikament), eine pflanzenreiche Ernährung, Kalorienrestriktion, Omega-3-Fettsäuren und Multivitaminpräparate. Umgekehrt zeigten zahlreiche andere, weithin diskutierte Interventionen keine signifikanten Effekte.

"Das Feld der Langlebigkeitswissenschaft hat sich rasant entwickelt, aber eine umfassende Bewertung der menschlichen Evidenz fehlte", sagte Dr. Sinclair. "Diese Übersicht hilft zu klären, wo die stärksten Signale liegen und wo zusätzliche Forschung erforderlich ist."

Wissenschaftler betonen, dass epigenetische Alterungs-Clocks experimentelle Biomarker sind und keine direkten Maße für die Lebensspanne oder die Gesundheitsspanne. Die nächste Generation von Clocks ist jedoch aufgrund ihrer engeren Assoziation mit Gesundheitsergebnissen und Mortalitätsrisiken zu immer wichtigeren Forschungswerkzeugen geworden.

Originalquelle: prnewswire.com