Studie: Fast 500.000 Diabetiker könnten bis 2034 Medicaid-Versicherung verlieren
Eine neue Studie der American Diabetes Association (ADA) prognostiziert, dass fast 500.000 Medicaid-Begünstigte mit Diabetes bis 2034 den Versicherungsschutz verlieren werden, wenn sich die Politik nicht ändert.

Fast 500.000 Medicaid-Begünstigte mit Diabetes werden voraussichtlich ihren Krankenversicherungsschutz bis 2034 verlieren, wenn sich die aktuellen politischen Trends fortsetzen, so eine neue Studie der American Diabetes Association (ADA), die am 3. August 2026 veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse verdeutlichen ein erhebliches Risiko für den Zugang zur Gesundheitsversorgung dieser gefährdeten Bevölkerungsgruppe.
Die von der ADA in Auftrag gegebene Forschung analysierte bestehende Medicaid-Richtlinien und deren prognostizierte Auswirkungen auf Menschen mit Diabetes. Sie weist auf die möglichen Folgen des Verlusts wesentlicher Leistungen hin, die den Zugang zu notwendigen Medikamenten, Arztterminen und laufender medizinischer Überwachung beeinträchtigen könnten.
Die prognostizierten Auswirkungen des Verlusts des Medicaid-Schutzes könnten für die Behandlung von Diabetes und dessen Komplikationen erheblich sein. Ohne eine angemessene Krankenversicherung könnten viele Personen Schwierigkeiten haben, die für die Behandlung ihrer Erkrankung notwendigen Therapien zu bezahlen, was potenziell zu verschlechterten Gesundheitsergebnissen und erhöhten langfristigen Gesundheitskosten führen könnte.
Die ADA fordert die politischen Entscheidungsträger auf, die Richtlinien zu überdenken, die zu einem solchen Verlust des Versicherungsschutzes führen könnten. Der Verband betont, dass die Gewährleistung eines angemessenen Krankenversicherungsschutzes für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Menschen mit Diabetes sowie für die Steuerung der gesamten Gesundheitsausgaben von entscheidender Bedeutung ist.