Studie: Physische Sony-Spiele bis zu 50 Euro günstiger als digitale
Neue Forschungen deuten darauf hin, dass eine physische Kopie eines Sony-Spiels im PlayStation Store 40 bis 50 Euro günstiger sein kann als die digitale Version.

Sony hat angekündigt, ab 2028 keine physischen Discs für seine First-Party-Spiele mehr zu veröffentlichen. Ziel sei es, Produktions- und Vertriebskosten zu senken und die Gewinnmargen zu erhöhen.
Aktuelle Untersuchungen zeigen eine deutliche Preisdifferenz zwischen physischen und digitalen Spieleversionen. Die Studie ergab, dass eine physische Kopie eines Titels von Sony zwischen 40 und 50 Euro weniger kosten kann als die digitale Version im PlayStation Store. Viele digitale Spiele werden offenbar auch Jahre nach ihrer Veröffentlichung noch zum ursprünglichen Einführungspreis verkauft.
Das niederländische Medium Tweakers verglich mittels seines Preisverfolgungstools Price Watch die Kosten physischer und digitaler Editionen verschiedener First- und Third-Party-PlayStation-Spiele. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Boxversionen nicht nur generell günstiger sind, sondern auch häufiger Aktionsrabatte erhalten als ihre digitalen Pendants.
Beispielsweise kostete die physische Edition von "Saros" zwischen 55 und 70 Euro, während die digitale Version im PlayStation Store mit 79,99 Euro gelistet war. Der Preisunterschied bei "Final Fantasy 7: Rebirth" war noch deutlicher: Die digitale Version kostete 60 Euro, die physische Disc war jedoch für nur 24,90 Euro erhältlich.
Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der PlayStation Store selten aktive Preissenkungen oder Aktionen anbietet. Folglich könnten digitale Versionen von Spielen, die vor Jahren veröffentlicht wurden, wie "Marvel's Spider-Man 2" und "Ratchet & Clank: Rift Apart", weiterhin zu ihren ursprünglichen Einführungspreisen verkauft werden.