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Gesundheit

Studie: Tragbares MRT reduziert Zeit für Gehirnscans um 80 % in der Notaufnahme

Eine neue Studie der Yale University zeigt, dass tragbare MRT-Geräte die Zeit bis zur Gehirnbildgebung in Notaufnahmen erheblich verkürzen können. Die PRIME-Studie ergab, dass Patienten mit tragbarem MRT-Gerät eine um 6,35 Stunden frühere Aufnahme begannen.

22. Juli 2026
Studie: Tragbares MRT reduziert Zeit für Gehirnscans um 80 % in der Notaufnahme
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Eine im Yale New Haven Health Notfallzentrum durchgeführte Studie ('PRIME' – Portable Rapid Imaging for Medical Emergencies) legt nahe, dass tragbare MRT-Geräte die Zeit für Gehirnbildgebung erheblich verkürzen können. Die von Lioness MedTech AB und Hyperfine, Inc. angekündigten Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Technologie durch beschleunigte diagnostische Entscheidungen die Patientenergebnisse verbessern kann.

Die Studie verglich Patientengruppen, die entweder mit einem herkömmlichen MRT oder dem neuen tragbaren MRT-Gerät untersucht wurden. Patienten, die mit dem tragbaren Gerät gescannt wurden, begannen ihre Untersuchung im Median 6,35 Stunden früher als diejenigen, die nur ein konventionelles MRT nutzten. Dies entspricht einer Reduzierung der medianen Zeit von der Bestellanforderung bis zum Scanbeginn um etwa 80 Prozent.

Ziel der PRIME-Studie war es zu untersuchen, ob tragbare MRT-Technologie Engpässe in der Notfallaufnahme-Bildgebung beseitigen kann, um schnellere diagnostische Entscheidungen zu ermöglichen und potenziell die Prognosen der Patienten zu verbessern. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass bildgebende Geräte für den Point-of-Care-Einsatz die Behandlung von Patienten mit dringenden Erkrankungen rationalisieren können.

Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Integration tragbarer MRT-Einheiten in Notaufnahmen erhebliche Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit und Effizienz bieten könnte. Solche Verbesserungen können zu schnelleren Diagnosen und folglich zu günstigeren Behandlungsergebnissen in kritischen Pflegesituationen führen.

Originalquelle: news.cision.com