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Gesundheit

Studie: RFK Jr.s Impfentscheidung schädlich für US-Kleinkinder

Eine unabhängige Analyse zeigt, dass die Entscheidung, die bundesweiten Empfehlungen für den MMRV-Kombinationsimpfstoff zu streichen, für US-Kleinkinder schädlich sein könnte.

10. Juli 2026
Studie: RFK Jr.s Impfentscheidung schädlich für US-Kleinkinder

Eine von unabhängigen Forschern veröffentlichte Analyse verdeutlicht die potenziellen Schäden für US-Kleinkinder, die sich aus der Entscheidung ergeben, die bundesweiten Empfehlungen für den Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (MMRV) zu streichen. Die Entscheidung wurde im vergangenen September von einem Beratergremium unter der Leitung von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. getroffen.

Die Berater, Teil des Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP) der Centers for Disease Control and Prevention, sollen ihren üblichen Rahmen zur Bewertung der Auswirkungen der Entscheidung auf US-Kinder nicht genutzt haben. Dieser Rahmen bewertet typischerweise praktische Auswirkungen, einschließlich der betroffenen Kinder.

Nach der Entscheidung sind private Krankenversicherer nicht mehr verpflichtet, den MMRV-Impfstoff zu übernehmen. Darüber hinaus ist der Impfstoff nicht mehr über ein Bundesprogramm verfügbar, das etwa die Hälfte der amerikanischen Kinder, viele aus einkommensschwachen Familien, mit Impfstoffen versorgt.

Die Studie legt nahe, dass diese Änderung zu einer geringeren Impfquote und einem erhöhten Risiko für Masernausbrüche führen könnte, insbesondere bei gefährdeten Kleinkindern.

Originalquelle: arstechnica.com