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Studie: Buchlesen kann die Lebenserwartung verlängern

Forschungsergebnisse der Yale University deuten darauf hin, dass Personen, die regelmäßig Bücher lesen, während einer zehnjährigen Beobachtungsstudie seltener sterben. Lesen wird auch mit geringerem Stress und langsamerem kognitiven Abbau in Verbindung gebracht.

14. Juli 2026
Studie: Buchlesen kann die Lebenserwartung verlängern

Eine Studie der Yale University deutet auf einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Lesen von Büchern und einer erhöhten Langlebigkeit hin. Die Forschung ergab, dass Personen, die regelmäßig Bücher lesen, während des zehnjährigen Beobachtungszeitraums zu 20 Prozent seltener starben als Personen, die überhaupt keine Bücher lasen.

Obwohl die Studie eine Korrelation und keinen direkten kausalen Zusammenhang aufzeigt, blieben die Ergebnisse auch nach Berücksichtigung von Faktoren wie Gesundheit, Wohlstand und Bildungsniveau signifikant. Diese externen Faktoren sind oft mit einer längeren Lebenserwartung verbunden, aber der Vorteil des Buchlesens blieb auch nach Kontrolle ihrer Auswirkungen bestehen.

Bemerkenswerterweise war die Auswirkung des Lesens von Büchern größer als die anderer Leseformen wie Zeitschriften oder digitale Medien. Forscher vermuten, dass dies auf das tiefere Engagement zurückzuführen ist, das beim Lesen eines Buches erforderlich ist. Das Verfolgen eines Romans mit seiner Handlung und seinen Charakteren erfordert beispielsweise kontinuierliches aktives Denken und Konzentration.

Darüber hinaus wurde gezeigt, dass Lesen den Stresspegel in kurzer Zeit um bis zu 68 Prozent reduziert, was möglicherweise zur Langlebigkeit beiträgt, da chronischer Stress nachweislich die Lebenserwartung signifikant verkürzt. Regelmäßiges Lesen verlangsamt auch die kognitive Alterung, wobei regelmäßige Leser eine um 32 Prozent geringere Rate des geistigen Verfalls aufweisen als Nichtleser.

Originalquelle: inc.com