Studie: Drei von vier Reisenden füllen Reiseberechtigungen beim ersten Mal korrekt aus
Ein neuer Index von Service eVisa zeigt, dass 76 % der Reisenden ihre elektronischen Reiseberechtigungen auf Anhieb fehlerfrei einreichen. Passdaten sind die häufigste Fehlerquelle.

Eine Mehrheit der Reisenden, 76 %, füllt elektronische Reiseberechtigungen wie das US ESTA oder das britische ETA beim ersten Versuch korrekt aus, so der neue Service eVisa Travel Readiness Index. Die Ergebnisse basieren auf über 10.000 anonymisierten Anträgen für Kanadas eTA, Australiens ETA, Neuseelands NZeTA, das US ESTA und das britische ETA, die zwischen Januar und September 2026 eingereicht wurden.
Die Studie identifizierte Passdaten – wie Nummer, Ausstellungs- oder Ablaufdatum – als die häufigste Fehlerquelle, die für 31 % aller Korrekturen verantwortlich war. Weitere häufige Fehler waren Probleme mit der Namensreihenfolge (19 %), Verwechslungen zwischen Nationalität und Ausstellungsland des Passes (13 %) und falsche Datumsformate für Geburtsdaten (9 %).
Fehler bei diesen Berechtigungen können neue Anträge und zusätzliche Gebühren erforderlich machen. Service eVisa betont, dass Genauigkeit entscheidend ist, da jede Berechtigung elektronisch mit einem bestimmten Pass verknüpft ist. Beispielsweise erfordert das US ESTA-System bei falschen biographischen Angaben einen neuen Antrag und eine neue Gebühr.
Reisende aus Singapur zeigten die höchste Genauigkeit und füllten in 89,4 % der Fälle alle Details korrekt aus, gefolgt von Reisenden aus Japan (88,1 %) und der Schweiz (86,7 %). Service eVisa rät Reisenden, ihre Daten direkt aus ihrem Pass zu kopieren und die genaue Reihenfolge der Namen zu überprüfen, um häufige Fehler zu vermeiden.