Subaru plant 40 Prozent kürzere Entwicklungszyklen durch digitale Simulationen
Subaru beabsichtigt, physische Crashtests durch digitale Simulationen zu ersetzen, um den Entwicklungsprozess neuer Fahrzeuggenerationen bis Ende des Jahrzehnts deutlich zu beschleunigen.

Subaru strebt eine Reduzierung seiner Fahrzeugentwicklungszyklen um 40 Prozent bis Ende der 2020er Jahre an. Das Unternehmen plant, einen Großteil der zeitaufwendigen physischen Crashtests durch digitale Simulationen auf Basis historischer Daten zu ersetzen, um die Effizienz bei der Sicherheitsüberprüfung zu steigern.
Dieser Schritt ist eine Reaktion auf den wachsenden Marktdruck durch Wettbewerber wie Tesla und chinesische Hersteller, die durch schnellere Innovationszyklen überzeugen. Laut dem Subaru-Manager Takayuki Watarimori ist eine höhere operative Flexibilität notwendig, um in diesem umkämpften Umfeld bestehen zu können.
Neben der Digitalisierung der Tests arbeitet Subaru an der Optimierung seiner globalen Plattform, die 100 kg leichter werden soll. Zudem ist eine Steigerung des thermischen Wirkungsgrads von Motoren um 50 Prozent vorgesehen. Durch eine Halbierung der verschiedenen Motorenvarianten sollen Ressourcen für die Entwicklung zukunftsorientierter Technologien gebündelt werden.
Die Maßnahmen unterstreichen den Wandel des Unternehmens hin zu softwaredefinierten Fahrzeugen, die Over-the-Air-Updates unterstützen. Subaru will so nicht nur Kosten senken, sondern auch schneller auf die sich wandelnden Anforderungen des Automobilmarktes reagieren.