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Technologie

Substack führt Werkzeug zur Erkennung von KI-generierten Newslettern ein

Die Newsletter-Plattform Substack hat ein neues Tool eingeführt, mit dem Leser schätzen können, wie viel eines Newsletters von KI verfasst wurde. Dies signalisiert einen breiteren Trend zur Transparenz bei KI-gestützter Inhaltserstellung.

22. Juli 2026
Substack führt Werkzeug zur Erkennung von KI-generierten Newslettern ein

Die Newsletter- und Schreibplattform Substack hat eine neue Funktion eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, den Anteil von KI-generierten Inhalten in Newslettern zu erkennen. Dieses Werkzeug gibt den Lesern eine Schätzung des Umfangs, in dem ein Newsletter von einer künstlichen Intelligenz erstellt wurde.

Die neue Funktionalität ist eine Integration mit der KI-Schreiberkennungsssoftware Pangram. Über diese Partnerschaft können Nutzer Beiträge, Kommentare und Antworten innerhalb der Substack-App scannen, um eine Einschätzung des Verhältnisses von menschlich zu KI-generiertem Inhalt zu erhalten.

Diese Maßnahme zur Transparenz bei KI-Inhalten reiht sich in einen wachsenden Trend auf verschiedenen digitalen Plattformen ein. Soziale Medien kennzeichnen KI-generierte Bilder und Videos, und Musik­streaming­dienste versehen zunehmend KI-erstellte Musik mit Hinweisen oder schränken sie ein. Substacks Einführung eines solchen Tools könnte zwar zunächst die weitreichende Nutzung von KI aufdecken und damit das Vertrauen beeinträchtigen, zielt aber langfristig darauf ab, die Inhaltsqualität zu verbessern und das Vertrauen der Leser zu stärken.

Substack-CEO Chris Best bezeichnete dies als eine "gute Nutzung von KI" und deutete damit intentionen der Plattform an, "KI-Schrott" – also minderwertige, KI-generierte Inhalte – zu bekämpfen und das Vertrauen in von Menschen verfasste Texte zu fördern.

Originalquelle: techcrunch.com