Sudans lokale Helfer für humanitäre Einsätze geehrt
Die Clinton Global Initiative ehrt sudanesische Lokalakteure für ihren humanitären Einsatz. Ein Fondsbündnis sichert zusätzlich 5 Millionen US-Dollar zu.

Die Clinton Global Initiative (CGI) hat lokale Basisakteure im Sudan für ihre entscheidende humanitäre Arbeit inmitten des anhaltenden Konflikts und der Hungersnot des Landes gewürdigt. Die Auszeichnung, der Clinton Global Citizen Award, wurde auf dem jährlichen Treffen der CGI in New York verliehen.
"Funders for Mutual Aid in Sudan", eine internationale Koalition, die über 16 Millionen US-Dollar zur Unterstützung lokaler Bemühungen mobilisiert hat, kündigte gleichzeitig an, bis Ende 2027 weitere 5 Millionen US-Dollar mobilisieren zu wollen. Diese Mittel sind für von Sudanesen geführte Reaktions- und Wiederaufbaumaßnahmen bestimmt.
Die von der Center for Disaster Philanthropy (CDP) koordinierte Koalition hat die Bedeutung der Unterstützung lokaler Akteure hervorgehoben, die der Krise am nächsten stehen und die Bedürfnisse am besten verstehen. Die Auszeichnung zeigt, was erreicht werden kann, wenn Philanthropie lokalen Führungskräften vertraut und flexible Ressourcen bereitstellt.
Seit Beginn des Bürgerkriegs im April 2023 erlebt der Sudan die weltweit größte Krise in Bezug auf Vertreibung und Hunger. Über 20 Millionen Menschen leiden unter akuter Unterernährung, und schätzungsweise 200.000 leben in Hungersnot. Lokale Netzwerke wie die "Emergency Response Rooms" leisten trotz immenser Herausforderungen und Risiken weiterhin Nahrungsmittel-, Bildungs- und andere essenzielle Dienstleistungen.
Lokale Helfer wie Hanin Ahmed von den Old Omdurman Emergency Response Rooms appellieren an die internationale Gemeinschaft, der Situation im Sudan mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Auszeichnung und die neue Finanzierung sind eine bedeutende Anerkennung ihrer fortwährenden Bemühungen.