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Verbraucher

Super El Niño könnte KI den Wasser- und Stromzugang erschweren

Die Analyse von Man Group PLC warnt davor, dass der prognostizierte 'Super El Niño' die Konkurrenz um Wasser und Strom zwischen KI-Rechenzentren und der Landwirtschaft verschärfen könnte, was globale Märkte beeinträchtigen würde.

24. Juli 2026
Super El Niño könnte KI den Wasser- und Stromzugang erschweren

Eine Analyse von Man Group PLC deutet darauf hin, dass das für 2026 erwartete Wetterphänomen 'Super El Niño' erhebliche Marktstörungen verursachen könnte, indem es den Wettbewerb um kritische Ressourcen wie Wasser und Strom verschärft. Dies betrifft hauptsächlich Rechenzentren, die künstliche Intelligenz unterstützen, sowie den Agrarsektor.

El Niño, ein natürliches Klimamuster, das die Meeresoberflächentemperaturen erhöht, ist weltweit mit extremen Wetterereignissen verbunden. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bestätigte seine Ankunft im Juni und prognostiziert, dass es zu einem der stärksten auf Rekordniveau werden und seine Auswirkungen möglicherweise bis 2027 ausdehnen könnte.

Die Forschung von Man Group geht davon aus, dass die Märkte diese Klimaschwankungen als systemisches Risiko weitgehend unterschätzt haben. Es wird erwartet, dass das Phänomen die bereits angespannten Energiemärkte und den Markt für Flüssigerdgas (LNG) sowie eine globale Nahrungsmittelkette mit geringem Spielraum weiter belastet, was zu kumulativen Schocks bei Hitze, Strom, Wasser und Ernteverfügbarkeit führen könnte.

Der Agrarsektor wird als besonders anfällig identifiziert, mit prognostizierten Ertragsrückgängen und höheren Lebensmittelpreisen. Die Vernetzung globaler Lieferketten, einschließlich Düngemittel, die von diversen Energiequellen abhängig sind, erhöht dieses Risiko. Gleichzeitig erhöht die steigende Nachfrage nach Strom und Wasser aus KI-Rechenzentren den Druck auf Stromnetze, die bereits durch alternde Infrastruktur und wachsende Elektrifizierung herausgefordert sind, was zu Ressourcenkonflikten führen könnte.

Originalquelle: man.com