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Bauwesen

Oberster Gerichtshof erlaubt Fortsetzung des Ballsaalprojekts im Weißen Haus

Der Oberste Gerichtshof der USA hat dem Weißen Haus erlaubt, den Bau eines Ballsaalprojekts im Wert von 400 Millionen Dollar wieder aufzunehmen, nachdem dieser durch Klagen gestoppt worden war. Die Entscheidung ist ein Sieg für Präsident Trump.

1. September 2026
Oberster Gerichtshof erlaubt Fortsetzung des Ballsaalprojekts im Weißen Haus

Der Oberste Gerichtshof der USA hat dem Weißen Haus am Montag erlaubt, den Bau eines Ballsaalprojekts im Wert von 400 Millionen Dollar fortzusetzen, während Gerichtsverfahren laufen. Die Entscheidung gilt als Sieg für Präsident Donald Trump, der die Umgestaltung der Hauptstadt vorantreibt.

Mit einer Mehrheit von 5 zu 4 Stimmen hob der Gerichtshof eine zuvor erlassene einstweilige Verfügung auf, die den Bau gestoppt hatte. Nur der Vorsitzende Richter John Roberts stimmte dagegen und argumentierte, das Projekt sei wahrscheinlich rechtswidrig, da der Kongress es nicht genehmigt habe.

Roberts erklärte, die Entscheidung sei kein Sieg für die Gewaltenteilung. Die Mehrheit des Gerichts befand jedoch, dass die National Trust for Historic Preservation wahrscheinlich nicht die rechtliche Grundlage hatte, das Projekt anzufechten. Die Regierung argumentiert, der Ballsaal sei aus Gründen der nationalen Sicherheit notwendig und biete einen sicheren Ort für Veranstaltungen sowie Schutz für eine geplante unterirdische Militäranlage.

Die Klage wird weiterhin vor den unteren Gerichten verhandelt. Die Trump-Administration hat jedoch die Bauarbeiten beschleunigt, sodass wesentliche Teile des Projekts voraussichtlich in den kommenden Monaten fertiggestellt werden. Die Organisation äußerte sich enttäuscht, betonte aber weiterhin die Notwendigkeit der Zustimmung des Kongresses für wesentliche Änderungen am historischen Gebäude.

Originalquelle: fastcompany.com