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Technologie

Oberster Gerichtshof weist Revisionsanträge gegen Online-Spielverbote zurück

Der indische Supreme Court hat Anträge von Junglee Games zur Überprüfung eines Urteils abgewiesen, das Online-Glücksspielverbote in zwei Bundesstaaten bestätigt.

27. Oktober 2026

Der indische Supreme Court hat zehn Revisionsanträge abgewiesen, die sich gegen ein Urteil vom 27. Mai 2026 richteten. Mit dem ursprünglichen Urteil bestätigte das Gericht die Gesetzgebung der Bundesstaaten Tamil Nadu und Karnataka, die Online-Spiele um Einsätze – darunter auch Geschicklichkeitsspiele wie Poker und Rummy – untersagt.

Die Richter J.B. Pardiwala und R. Mahadevan lehnten die Anträge ohne mündliche Anhörung ab und erklärten, die Anliegen seien unbegründet. In der ursprünglichen Begründung stellte das Gericht fest, dass Wetten und Glücksspiel nicht unter den Schutz der freien Berufsausübung fallen, da diese Aktivitäten außerhalb des geschützten Handelsverkehrs stünden.

Für Unternehmen wie Junglee Games und Play Games24x7 schwinden damit die rechtlichen Optionen. Als letztes Mittel bleibt lediglich ein sogenanntes "curative petition"-Verfahren, ein außergewöhnlicher Rechtsbehelf. Parallel dazu läuft ein separates Gerichtsverfahren gegen das nationale Gesetz zur Regulierung von Online-Spielen von 2025, das die landesweiten Rahmenbedingungen für die Branche maßgeblich beeinflussen wird.

Originalquelle: medianama.com