Umfrage: 59 % lehnen Pläne wegen benötigter Erholungszeit ab
Neue Umfragedaten deuten darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Erwachsenen proaktiv Erholungsphasen einplant und viele Einladungen aufgrund des erwarteten Bedarfs an Ausfallzeiten ablehnen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 59 Prozent der Erwachsenen Einladungen oder Pläne ablehnten, speziell weil sie Zeit für die Erholung einplanen mussten. Die von Hint App mit über 12.000 Teilnehmern durchgeführte Umfrage ergab, dass 73 Prozent der Erwachsenen nun bewusst Zeit zur Erholung von der Arbeit oder täglichen Verpflichtungen einplanen.
Die Millennials führen diesen Trend an, wobei 81 Prozent angeben, nach anstrengenden Phasen Erholungszeit zu planen, gefolgt von Gen-Z mit 76 Prozent. Dieser Wandel deutet darauf hin, dass Erholung nicht mehr als Notwendigkeit nach einem Burnout angesehen wird, sondern bereits vor dem Einsetzen von Erschöpfung in die Planung integriert wird.
"Die frühere Denkweise war: 'Ich werde mich erholen, wenn ich kann oder wenn ich es brauche'", sagte Leigh Roberts, PR-Managerin von Hint App. "Jetzt ist die Denkweise: 'Ich weiß, dass ich mich erholen muss, also plane ich es jetzt ein.'"
Etwa 67 Prozent der Befragten berücksichtigen die erforderliche Erholung eines Ereignisses, bevor sie zustimmen. Dieser proaktive Ansatz zur Steuerung von Energie und Zeit deutet auf einen breiteren kulturellen Wandel hin, wie Einzelpersonen Wohlbefinden neben ihren Verpflichtungen priorisieren.