Studie analysiert Einfluss emotionaler Reaktionen auf Donald Trump bei US-Zwischenwahlen
Eine nationale Umfrage deutet darauf hin, dass die emotionale Einstellung zu Donald Trump das Wahlverhalten bei den US-Zwischenwahlen 2026 maßgeblich beeinflusst hat.

Die von der Psychiaterin Dr. Carole Lieberman in Auftrag gegebene Studie beleuchtet die Rolle von starken emotionalen Reaktionen gegenüber Präsident Donald Trump bei der Wählerschaft. Die Untersuchung, für die 1 250 registrierte Wähler befragt wurden, legt nahe, dass diese Emotionen, oft als „Trump Derangement Syndrome“ bezeichnet, einen erheblichen Einfluss auf die politische Entscheidungsfindung hatten.
Daten der Umfrage zeigen, dass 73 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass negative Gefühle gegenüber dem Präsidenten das Wahlverhalten ihres Umfelds beeinflusst haben. Zudem gaben 77 Prozent an, dass die Reaktionen auf Trump intensiver ausfallen als bei früheren Präsidenten. Diese Ergebnisse fielen in eine Zeit, in der die Demokraten die Mehrheit im US-Kongress erlangten.
Dr. Lieberman hat auf Basis dieser Erkenntnisse einen offiziellen Vorschlag bei der American Psychiatric Association eingereicht, um den Zustand in das Diagnostische und Statistische Handbuch Psychischer Störungen (DSM) aufzunehmen. Die Forschungsarbeit zielt darauf ab, die Frage aufzuwerfen, inwiefern emotionale Affekte die sachliche Bewertung politischer Maßnahmen in den USA verdrängen.