Umfrage: Mehrheit der US-Käufer offen für den Erwerb von Spukhäusern
Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass 54 Prozent der US-Amerikaner bereit wären, eine als heimgesucht geltende Immobilie zu kaufen, sofern der bauliche Zustand stimmt.

Mehr als die Hälfte der potenziellen Immobilienkäufer in den USA zeigt sich offen gegenüber dem Erwerb eines Objekts mit einem Ruf als Spukhaus. Die Daten verdeutlichen, dass pragmatische Überlegungen in der aktuellen Marktlage zunehmend die Wahrnehmung übernatürlicher Phänomene verdrängen.
Insgesamt 91 Prozent der Befragten gaben an, dass sie handfeste Mängel wie Schimmelbefall, Asbest oder Termitenschäden weit stärker fürchten als paranormale Aktivitäten. Angesichts hoher Immobilienpreise und steigender Zinsen wird der Zustand der Bausubstanz zum primären Entscheidungskriterium.
Der Trend unterstreicht den hohen finanziellen Druck auf dem US-Wohnungsmarkt. Käufer sind vermehrt gezwungen, Vorurteile gegenüber Immobilienbesonderheiten abzuwägen, um unter den derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen den Markteintritt zu ermöglichen.