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Verbraucher

Swatch Group unter der Lupe wegen angeblicher Nichtrückerstattung nach Aufhebung von Zöllen

Die Anwaltskanzlei Edelson Lechtzin LLP untersucht die Swatch Group wegen angeblich erhöhter Preise für Uhren und Schmuck aufgrund von Zöllen, ohne die Konsumenten zu entschädigen, nachdem der Oberste Gerichtshof die Zölle für ungültig erklärt hatte.

13. Juli 2026
Swatch Group unter der Lupe wegen angeblicher Nichtrückerstattung nach Aufhebung von Zöllen

Die Anwaltskanzlei Edelson Lechtzin LLP hat eine Untersuchung gegen die Swatch Group eingeleitet. Es wird geprüft, ob das Unternehmen die Preise für seine Uhren und Schmuckstücke als Reaktion auf die von der US-Regierung erhobenen Zölle erhöht und die Konsumenten anschließend nicht entschädigt hat, nachdem der Oberste Gerichtshof diese Zölle für ungültig erklärt hatte.

Die Swatch Group, zu der 16 Uhren- und Schmuckmarken wie Blancpain, Harry Winston, Omega, Longines, Tissot und Hamilton gehören, soll Anfang 2025 die Preise erhöht haben. Diese Erhöhungen fielen mit der Einführung umfassender Zölle im Rahmen des "International Emergency Economic Powers Act" (IEEPA) zusammen, was die Kosten für den Import von Konsumgütern in die Vereinigten Staaten erheblich steigerte.

Am 20. Februar 2026 erklärte der Oberste Gerichtshof der USA die unter dem IEEPA erhobenen Zölle für rechtswidrig und hob sie auf. Nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs wurden Importeure, die diese Zölle entrichtet hatten, berechtigt, Rückerstattungen von der Bundesregierung zu beantragen. Die Untersuchung von Edelson Lechtzin LLP zielt darauf ab festzustellen, ob die Swatch Group davon profitierte, indem sie zollbedingte Kosten durch Preiserhöhungen auf die Verbraucher abwälzte und sich gleichzeitig positionierte, um dieselben Zollzahlungen von der Regierung zurückzufordern, was einen potenziellen Gewinn auf Kosten der Verbraucher darstellen könnte.

Die Untersuchung erstreckt sich auf Produkte, die unter den Marken der Swatch Group während des Zeitraums, in dem die Zölle in Kraft waren, verkauft wurden. Die Anwaltskanzlei bittet Konsumenten, die diese Produkte gekauft haben und möglicherweise von diesen Preisänderungen betroffen sind, sich zu melden, um mehr über ihre Rechte zu erfahren.

Originalquelle: prnewswire.com