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Technologie

Schweden legt Kreislauf-Fahrplan für Solarmodule vor

Schweden könnte bis 2060 jährlich bis zu 150.000 Tonnen Solarmodule entsorgen müssen. Ein neuer Fahrplan soll die längere Nutzung von Modulen und Materialien ermöglichen.

25. August 2026
Schweden legt Kreislauf-Fahrplan für Solarmodule vor
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Schweden sieht sich mit der Herausforderung konfrontiert, bis etwa 2060 jährlich bis zu 150.000 Tonnen ausgedienter Solarmodule zu verwalten. Axfoundation, das KTH Royal Institute of Technology und Partner aus der Wertschöpfungskette präsentieren nun Schwedens ersten Kreislauf-Fahrplan für Solarmodule. Ziel ist es, die Nutzungsdauer von Modulen und ihren Materialien zu verlängern und deren Management zu verbessern.

Der Fahrplan, CircSolar genannt, beschreibt, wie der Zustand von Solarmodulen bewertet werden kann. Je nach Zustand variiert das Potenzial für Weiterverwendung, Reparatur oder Recycling. Das Rahmenwerk bietet klare Anleitungen für die Handhabung dieser Module entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Initiative reagiert auf die wachsende Menge an Solarmodulen, die in den kommenden Jahrzehnten das Ende ihrer Lebensdauer erreichen werden. Ohne eine geplante Kreislaufwirtschaft könnten diese großen Materialmengen eine erhebliche Umweltbelastung darstellen. Der CircSolar-Fahrplan zielt darauf ab, dem durch die Förderung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in der Solarindustrie entgegenzuwirken.

Durch die Entwicklung von Verfahren zur Prüfung, Reparatur und zum Recycling von Solarmodulen soll verhindert werden, dass wertvolle Materialien verloren gehen. Dies kann auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und die Abhängigkeit von neuen Rohstoffen verringern, was zu einem nachhaltigeren Energiesystem beiträgt.

Originalquelle: news.cision.com