Schwedische Wirtschaft wächst dank Investitionen und Konsum
Das schwedische BIP wird voraussichtlich um 2,6 Prozent im Jahr 2026 und 2,4 Prozent im Jahr 2027 wachsen. Das Wachstum wird durch verstärkte Investitionen und steigende Kaufkraft der Haushalte gestützt.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Schwedens wird voraussichtlich um 2,6 Prozent im Jahr 2026 und 2,4 Prozent im Jahr 2027 wachsen, kalenderbereinigt. Die Wachstumsrate wird sich dann 2028 voraussichtlich auf 1,8 Prozent verlangsamen. Die Wirtschaftsexpansion wird durch fortlaufende Investitionen in die Verteidigungsindustrie, den Ausbau von KI-Kapazitäten, Energie und Infrastruktur angetrieben.
Die Reallöhne der Haushalte werden voraussichtlich in diesem Jahr um durchschnittlich 2,2 Prozent steigen. Anschließend wird sich das Wachstumstempo voraussichtlich auf etwas mehr als 1 Prozent pro Jahr zwischen 2027 und 2028 verlangsamen. Dieser Trend wird voraussichtlich die Binnennachfrage stützen.
Der Arbeitsmarkt wird voraussichtlich stärker werden, wobei die Arbeitslosenquote bis Ende 2028 voraussichtlich auf rund 7,5 Prozent sinken wird. Diese Verbesserung der Beschäftigungslage wird als Schlüsselfaktor für den Wirtschaftsausblick angesehen.
Die Riksbank, die schwedische Zentralbank, wird voraussichtlich ihren Leitzins in zwei Schritten auf 2,25 Prozent anheben. Diese Anpassungen spiegeln die Erwartungen hinsichtlich des Wirtschaftswachstums und potenzieller Inflationsrisiken wider.