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Schwedische Lebensmittelbranche fordert Ausbau der Eigenproduktion

Lantmännen und weitere Branchenvertreter mahnen zu politischen Maßnahmen, um die Importabhängigkeit bei Lebensmitteln zu verringern.

4. November 2026

Lantmännen, Arla Schweden, Livsmedelsföretagen, LRF und Scan Sverige haben in einem gemeinsamen Beitrag in der Tageszeitung Dagens industri die Stärkung der schwedischen Lebensmittelproduktion gefordert. Die Verbände argumentieren, dass die hohe Importabhängigkeit das Land in Krisenzeiten verwundbar mache und die nationale Versorgungssicherheit gefährde.

Mit einem Handelsbilanzdefizit von 94 Milliarden SEK beim Import von Lebensmitteln sieht die Industrie dringenden Handlungsbedarf. Die Akteure fordern die Politik dazu auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den heimischen Agrarsektor und die lebensmittelverarbeitende Industrie wettbewerbsfähiger machen.

Ein Ausbau der Produktion hätte zudem positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Laut dem Branchenbericht „Grön uppväxling“ könnte eine gesteigerte heimische Lebensmittelproduktion rund 19.000 neue Arbeitsplätze in Schweden schaffen.

Originalquelle: news.cision.com