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Einzelhandel

Swiggy erstattet Restaurantgebühren nach Boykottandrohung

Der Essenslieferdienst Swiggy stimmt der Rückerstattung von Werbegebühren zu, die angeblich ohne Zustimmung erhoben wurden. Die Einigung erfolgte nach erheblichem Druck von Restaurantbetreibern.

7. August 2026
Swiggy erstattet Restaurantgebühren nach Boykottandrohung

Der indische Essenslieferdienst Swiggy wird seinen Restaurantpartnern Werbegebühren erstatten, die angeblich ohne deren ausdrückliche Zustimmung erhoben wurden. Diese Entscheidung folgt auf eine Boykottandrohung zahlreicher Restaurantbetreiber in ganz Indien.

Die Einigung wurde nach hochrangigen Verhandlungen zwischen der Geschäftsführung von Swiggy und Vertretern wichtiger Branchenverbände erzielt, darunter die Bruhat Bengaluru Hoteliers Association (BBHA), die National Restaurant Association of India (NRAI) und die Federation of Hotel & Restaurant Associations of India (FHRAI). Infolgedessen haben diese Industriegruppen die Frist für Restaurants, sich von der Plattform abzumelden, vom 15. August auf den 1. September verlängert.

Diese Verlängerung soll Swiggy Zeit geben, die Rückerstattungen zu bearbeiten und die Beschwerden seiner Restaurantpartner zu bearbeiten. Swiggys Konkurrent Zomato sieht sich ähnlichen Forderungen von Restaurants gegenüber und hat ebenfalls eine verlängerte Frist zur Lösung der Anliegen seiner Partner erhalten.

Über 250 Restaurants in Bengaluru hatten damit gedroht, sich von beiden großen Essenslieferplattformen abzumelden, aufgrund unhaltbarer Betriebskosten, die überhöhte Provisionen und willkürliche Zusatzgebühren angeben. Die Restaurants fordern ein sofortiges Ende der erzwungenen Werbeabgaben, mehr Transparenz bei den Marketinginitiativen der Plattform und die Einrichtung eines speziellen Helpdesks für operative und Zahlungsangelegenheiten.

Originalquelle: inc42.com