Swiggy-Aktie Fällt 5 % Wegen Händlerbedenken Bei Quick-Commerce-Herausforderungen
Die Aktie von Swiggy fiel an der indischen Börse um mehr als 5 %, nachdem das Unternehmen seine Quartalsergebnisse veröffentlicht und Makler gemischte Ansichten über die Herausforderungen im Quick-Commerce-Geschäft geäußert hatten.

Die Aktie des indischen Essenslieferdienstes Swiggy verzeichnete am Dienstag einen Kursrückgang von über 5 % an der indischen Börse (BSE) und erreichte ein Intraday-Tief von 280 Indischen Rupien pro Aktie. Der Rückgang folgte auf die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse des Unternehmens und gemischte Analystenmeinungen zu den Herausforderungen im Quick-Commerce-Geschäft.
Das Unternehmen meldete für das erste Quartal einen um 34 % gegenüber dem Vorjahr reduzierten Nettoverlust von 791 Crore Rupien (etwa 87 Millionen Euro), verglichen mit 1.197 Crore Rupien im Vorjahr. Der operative Umsatz stieg um 37 % auf 6.812 Crore Rupien, während die Gesamtausgaben um 25 % auf 7.813 Crore Rupien anstiegen.
Handelsbanken äußerten unterschiedliche Ansichten zur Zukunft von Swiggy. Nomura behielt seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 435 Rupien bei und verwies auf die Stabilität der Essenslieferungen. Im Gegensatz dazu stufte CLSA die Aktie mit einem Kursziel von 318 Rupien auf 'Halten' herab und äußerte Bedenken hinsichtlich der schwachen Leistung und des Margendrucks sowohl im Essensliefer- als auch im Quick-Commerce-Geschäft. Macquarie behielt seine Untergewichtungs-Empfehlung und ein Kursziel von 230 Rupien bei und wies auf ein stagnierendes Wachstum des Bruttobestellwerts im Quick-Commerce und höhere Kosten hin.
Trotz des Kursrückgangs ist die Swiggy-Aktie im Juli um fast 20 % gestiegen. Eine wichtige Entwicklung für Swiggys Quick-Commerce-Sparte Instamart war das Erreichen des Beitragsmargen-Breakevens im Mai 2026. CEO Sriharsha Majety erklärte, dass der zukünftige Wettbewerb im Quick-Commerce sich wahrscheinlich stärker auf differenzierte Produktsortimente konzentrieren wird als ausschließlich auf die Liefergeschwindigkeit. Das Kerngeschäft mit Essenslieferungen wuchs weiter, obwohl die Margen hier durch operative Probleme unter Druck gerieten.