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Technologie

SWR setzt auf Software-Playout mit Rohde & Schwarz Pixel Power Lösung

Südwestrundfunk (SWR) hat die Pixel Power Grafik- und Playout-Lösung von Rohde & Schwarz implementiert und stellt auf ein flexibles, softwaredefiniertes System um.

15. Oktober 2026
SWR setzt auf Software-Playout mit Rohde & Schwarz Pixel Power Lösung

Der deutsche Sender Südwestrundfunk (SWR) hat die Pixel Power Grafik- und Playout-Lösung von Rohde & Schwarz implementiert und stellt damit auf eine softwaredefinierte Infrastruktur um. Das neue System wird das Playout für die eigenen Kanäle des SWR sowie für andere ARD-Mitglieder in Süddeutschland, darunter der Saarländischer Rundfunk (SR), der Hessische Rundfunk (HR) und der Bayerische Rundfunk (BR), übernehmen.

Nachdem die bisherige Playout-Infrastruktur das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatte, suchte der SWR nach einem modernen, softwarebasierten Ansatz. Eine zentrale Anforderung war die nahtlose Integration von Grafik und Branding. Nach umfangreicher Evaluierung wählte der SWR Pixel Power, ein Unternehmen von Rohde & Schwarz, wegen seiner Fähigkeit, eine flexible und skalierbare Lösung anzubieten.

Die Implementierung nutzt die softwarebasierten Gallium-Automations- und StreamMaster-Signalverarbeitungsanwendungen von Pixel Power, die auf handelsüblicher Standardhardware (COTS) laufen. Diese softwaredefinierte Natur ermöglicht eine präzise Konfiguration, die auf die spezifischen Arbeitsabläufe des SWR zugeschnitten ist. Die Lösung unterstützt lokale, Cloud- oder Hybrid-Bereitstellungen und ermöglicht Fernzugriff, was den Betrieb von entfernten Standorten aus erlaubt.

Das neue System erleichtert die Verwaltung von Live-Events und die Anpassung von Inhalten in Echtzeit, einschließlich der Integration von Live-Grafiken für Sendungen wie Lotterieergebnisse oder Warnungen vor extremem Wetter. Es beinhaltet auch eine Text-zu-Sprache-Funktion zur Verbesserung der Barrierefreiheit für sehbehinderte Zuschauer bei Notfallwarnungen. Der SWR hob die Erweiterbarkeit des Systems hervor, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen.

Originalquelle: rohde-schwarz.com